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12.11.2009 – “Ich muss meinen Mitarbeitern die Zeit geben, Gespräche zu führen”

Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach beantwortet vier Fragen zur Bedeutung der Social Media im Jahr 2010 +++ Welche Netzwerke sind wichtig? +++ Wie kann ein Unternehmen starten? +++ Wie schaffe ich Präsenz? +++ Was kostet das? +++

  • “Ich wage die Behauptung, dass StudiVZ massiv an Bedeutung verlieren wird.”
  • “Facebook ist für viele Leute so etwas wie das Betriebssystem ihres Online-Lebens.”
  • “Wenn Facebook den internen Chat zu einem Standardprotokoll öffnet, dann werden die so abräumen…”
  • “Der deutsche Champion ist Wer-Kennt-Wen, die nahezu featurefrei sind, aber eine enorme Reichweite in Deutschland haben.”
  • “Im B2B-Bereich kriegt LinkedIn gegen Xing in Deutschland immer noch keinen Fuß auf den Boden.”
  • “Das Allerwichtigste, wenn man in Social Media aktiv werden möchte, ist zuhören, zuhören, zuhören!”
  • “Die große Chance dabei ist, dass ich mitbekomme, worüber die Leute reden.”
  • “Nur, wenn man erst zuhört, kann sich man in die laufenden Gespräche einschalten – das ist wie bei einer Party.”
  • “Natürlich kann ich als Unternehmen aktiv werden, zum Beispiel mit einer Fanpage bei Facebook, ich kann mich über die Funktionalitäten der Netzwerke vernetzen.”
  • “Aber: Ich kann Social Media nicht buchen, das heißt, ich kann nicht wirklich planen, was dort passiert.”
  • “Es ist ein Fehler, das Ganze durch die Brille der Mediaplanung zu betrachten.”
  • “Ich kann in Social Media Gespräche führen, die dann in meine Kampagne ausstrahlen.”
  • “Das Schöne ist, dass ich erstmal nur sehr geringe technische Kosten habe.”
  • “Das eigentlich Teure ist, dass dort tatsächlich Gespräche stattfinden, und Gespräche brauchen Menschen, die Gespräche führen.”
  • “Ich muss Menschen im Unternehmen, in der Agentur die Zeit geben, sich mit den Menschen zu unterhalten.”
  • “Was ich dafür bekomme, ist ein intensiver Dialog, der in der Lage ist, auszustrahlen.”
  • “Das ist gut angelegtes Geld, weil es verhältnismäßig gut skaliert.”

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